EINFÜHRUNG
Alles
was wir erleben, ist Abspaltung aus der Einheit,
um den Weg in die Einheit wieder zu finden.
Nur
durch
1.
Trennung - vom Vater bei der Empfängnis - ist Leben überhaupt möglich.
2. Trennung - von der Mutter bei der Geburt - ist Leben überhaupt möglich.
3. Trennung - aus dem ALL-Bewusstsein ins ICH-ego-Bewusstsein - ist Menschsein
möglich.
Diese
markanten Erlebnisse werden weiter verstärkt durch hunderte, tausende
von weiteren Trennungserfahrungen
im Lebensprozess – ursprünglich Wachstumsschritte.Erinnerung
und Resonanz der Einheit
Die
täglichen Erfahrungen bestätigen das Gegenteil.
Es
scheint ein Konzept zu bestehen, dass nichts anderes verfolgt, als unser
Herz brechen zu lassen, immer und immer wieder.
Ein
Grundgefühl des Nicht-Vereint-Seins existiert.
Dafür
werden die Eltern (unbewusst) angeklagt. Aus der tiefen Erinnerung der
Einheit sind wir fortan auf der SUCHE nach diesem Urzustand, den es in
der physischen
Welt gar nicht zu geben scheint.
Mit
Hilfe verschiedenster Strategien versuchen wir genau das zu bekommen, was
auch unsere Eltern nicht bekommen haben und was ihnen auch unmöglich
war zu geben, nämlich das, was mir zusteht, was ich gebraucht hätte…
Wie
ist es möglich, dass wir so erfolgreich vor uns verbergen, dass wir (unbewusst)
gegen unsere Eltern kämpfen? (Autoritätskonflikt)
Wut
und Groll werden subtil und nahezu unsichtbar und ununterbrochen auf Statisten
projiziert, bei gleichzeitigem Schrei nach Verbindung!
Wie
viele „Seelen“ Partner / Partnerinnen werden verbraucht? (Konsum
und Kompensation)
Erkennbar
wird es nur an unserer gegenwärtigen Situation.
Immer
wieder entsteht mit irgendwem ein Kampf um Ansehen, Wert, gutes Recht usw.
Immer wieder kommt jemand in die Quere, der den Erfolgsfluss vermasselt. Ein
Brechen, ein Trennen erwächst aus dem Kampf ums Überleben. Ein ewiger
Kreislauf von Leiden und Schmerz.
Das
Verhaltensmuster von beziehen wollen, bekommen wollen, erzeugt Gewohnheit
- kriegen statt geben.
Ein
tiefer innerer Konflikt. 99.9% aller Konflikte und alle negativen Folgeerscheinungen
davon, wie z.B. Streit, Ausbeutung, Krieg usw. basieren darauf. Das Verdrängen
des Konflikts führt dazu, dass (HIN)GEBEN, für das ich zu meinen
Eltern gekommen bin, in der ANKLAGE untertaucht:
„ Niemand
versteht mich!“ (Opferhaltung, die subtiles Tätersein verbirgt)
Im
Laufe der Zeit drückt sich die Anklage in privater und beruflicher Selbstanklage
und Selbst-beschuldigung aus. (Selbst-Sabotage)
Sie
verdichtet sich zu Symptomen auf verschiedenen Ebenen bis hin zu Krankheiten
oder Unfällen, die unverstandene tief liegende Überzeugungsmuster
offenbaren:
„ Ich
bin schuld am ganzen Dilemma!“
„ Ich
habe meine Daseinsberechtigung verloren.“Kaum
hält das ein Mensch im bewussten Zustand aus - doch mit einem ‚Kunstgriff’ der
Psyche lassen sich die verborgenen Projektionen an die Eltern erhalten
und verschieben, ersatzweise in jede andere zwischenmenschliche Beziehung.
Jede
Anklage reflektiert unsere Selbst-Anklage und jede Krankheit, jeder Unfall
ist ein Symptom, ein Ereignis im Physischen, das unseren Selbst-Angriff dokumentiert.Unabhängigkeit
scheint der Ausweg zu sein (Konkurrenz)„Ich
werde es ihnen beweisen!“„Ich komme ohne sie aus!“
„ Ich
werde alles allein schaffen!“
„ Niemals
werden sie erleben, dass ich so bin wie sie!“
„ Ich
bin anders!“
„ Ich
brauche niemand.“
„ Wenn
ich gross bin, mache ich alles anders.“
„ Ich
beweise ihnen, dass ich sie nicht im Geringsten brauche!“
„ Ich
bin ja sowieso allein.“ (getrennt vom Ursprung, abgespalten)
„ Meine
Freunde geben mir was ich brauche!“ (oft die falschen Freunde) Geben
um zu bekommen (Kompensationsstrategie)
Viele
Aktivitäten resultieren aus dem unbewussten übermächtigen Bedürfnis
nach Empfangen von Geborgenheit, Zugehörigkeit, Wertschätzung durch
andere bei gleichzeitig fehlender Selbstannahme: ein Aufschrei nach Liebe,
Anerkennung und Daseinsberechtigung, ein Hilferuf wie von Ertrinkenden nach
Verbindung aufgrund von Verlust(en), oft unmittelbar neben der Quelle. Auf
diese Weise kreiert sich das Burnout-Syndrom, die Erschöpfungsdepression:
Krankheit unserer Gesellschaft bereits im Teenageralter.Abhängigkeit
ist das Resultat:
Genau
das, vor dem wir wegrennen, erwartet uns im Kleid der Täuschung, oft
im attraktivsten Mann, der schönsten Frau, einem profitablen Projekt
oder in einer Kombination von all dem. Es ist nur eine Frage der Zeit,
bis das eigene Verhalten die Entlarvung provoziert. (Opfer in der Vermeidungsstrategie)
Angehäufte,
verdeckte Aggression gegenüber Vater und Mutter scheint zu ermöglichen,
vor uns selbst zu verbergen.
In
allen Menschen liegt der Kern „von HIMMEL auf ERDEN bringen“,
„JOY to the WORLD“ und „LICHT und FRIEDEN“.
Die
aktuelle Lebenssituation offenbart die Realität nur allzu deutlich.
Der
Magnet der Resonanz findet garantiert einen Statisten, der unsere Eltern
repräsentiert.
Beziehungen spiegeln die Mutterbeziehung wieder, Geschäftsangelegenheiten
die Vaterbeziehung.
In
jedem Bereich schaffen wir es mit traumwandlerischer Sicherheit, eine Reproduktion
der Kernfamilie zu inszenieren. Eltern
und Kinder wollen Glück bringen.
Kinder
wollen Eltern glücklich machen, weil das ihr Lebenssinn ist.
Eltern
wollen Kinder glücklich machen, weil das ihr Lebenssinn ist.
Wieso
gelingt es kaum?
Eltern
wie Kinder sind in schwierigen Beziehungen. (Schuldzuweisung)
Die
Schuld bei sich selbst zu sehen und wahr zu nehmen, ist unerträglich.
Mit
der Verschiebung zu den Eltern scheint eine Befreiung möglich zu sein:
in Wirklichkeit auf Kosten des Glücks durch Zwang, Verzicht auf wahrhaftige
Hingabe in verbindlichen Beziehungen.
Die
Kosten sind hoch: Wir merken intuitiv selbst, dass dabei etwas nicht stimmt.
Wir verlieren unsere eigene Würde, immer dann, wenn wir anklagen, sei
es bewusst oder unbewusst. Wir nähren Groll gegen die, denen wir unser
Leben verdanken. Das produziert Stress, Aggressivität, Krankheit, Unfälle
und führt letztlich zum langsamen inneren und äusseren Sterben.
Empfangen
wird auf ein Minimalpotential reduziert. Durch Verschlossenheit gehen Geschenke
der Liebe, Zuneigung, Anerkennung, Wertschätzung an Eltern, Partner,
Kinder, Freunde und Mitmenschen verloren. Integration
in die Wurzelkraft
Seit
es die Arbeit mit FARBEN, BUCHSTABEN, ZAHLEN und SYMBOLE im Familiensystem
gibt, ist Erkennen mit eigenen Augen möglich!Wirklich
in Freude leben, WISSEN weshalb wir da sind und GEBEN, was unsere
GABEN sind, um verantwortliche, verpflichtende Partnerschaften aufzubauen,
wie viel Prozent der Menschen leben so?Nur
durch
| - (HIN)GEBEN meiner GESCHENKE an den Vater
ist |
Leben überhaupt
möglich! |
| - (HIN)GEBEN meiner GESCHENKE an die Mutter
ist |
Leben überhaupt möglich! |
| - (HIN)GEBEN meiner GESCHENKE an mich ist |
Leben überhaupt möglich! |
| Diese markanten Erlebnisse
werden weiter verstärkt durch hundertfaches, tausendfaches weiter
sich |
| - (HIN)GEBEN im Lebensprozess als Wachstumsschritte. |
Bericht
von MD
--------------------------------------------------L lebens -L life
--------------------------------------------------L länglich L long
--------------------------------------------------L lernen -L learning |